Was die Vorabverständigung erfasst
Die Vorabverständigung betrifft die Preisgestaltung einer Transaktion zwischen verbundenen Unternehmen. Statt diese Preisgestaltung Jahre später in einer Prüfung zu verteidigen, legt die Gesellschaft der Steuerbehörde die Transaktion, ihre Funktionen und Risiken sowie die Methode der Preisbestimmung im Vorfeld dar, und die Verständigung hält den anerkannten Ansatz für den erfassten Zeitraum fest. Das Mandat ist auf die im Antrag bezeichnete Transaktion zugeschnitten, wodurch Analyse und Benchmarking in einem festgelegten Rahmen bleiben.
Worauf die Arbeit aufbaut
Ausgangspunkt ist die Beschreibung der Transaktion mit dem verbundenen Unternehmen und ihrer wirtschaftlichen Begründung, zusammen mit den Verträgen, den Abrechnungen und den wirtschaftlichen Daten. Zusätzlich benötigen wir Angaben zu den Parteien und zu dem Zeitraum, den die Verständigung erfassen soll. Lassen die Unterlagen Lücken, stellen wir Rückfragen, bevor der Antrag abgeschlossen wird, denn der Wert der Verständigung hängt davon ab, dass der dargestellte Sachverhalt vollständig und zutreffend ist.
Umfang und Vergütung
Der Preis beginnt ab EUR 3500 netto. Er richtet sich nach der Komplexität der Transaktion, der Anzahl der erfassten Jahre, dem Umfang der Vergleichsanalysen und der Dauer des Verfahrens mit der Behörde. Die Verwaltungsgebühr für die Einreichung ist ein externer Kostenpunkt und nicht enthalten. Ein Verfahren vor einem Verwaltungsgericht sowie Analysen anderer Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen erfordern ein gesondertes Mandat. Die Schlussfolgerungen ergeben sich aus dem festgestellten Sachverhalt und den anwendbaren Vorschriften, weshalb das Mandat die Stellungnahme der Behörde nicht garantiert.